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Das Projekt Spendenkarten

Die handbedruckte Weihnachtskarte mit Spendenanteil ist das Ergebnis einer gelungenen Teamarbeit – exklusiv produziert, ästhetisch rundum gelungen und ein echter Beitrag zum Schutz der Umwelt. Der Spendenerlös aus dem Verkauf der handbedruckten Spendenkarten ging in den vergangenen Jahren an Projekte, bei dem zweifelsfrei feststeht, für welchen Zweck er eingesetzt wird. Hier finden Sie eine Übersicht der unterstützten Umweltprojekte. In diesem Jahr werden wir mit dem Erlös aus 2019 unser Aufforstungsprojekt in Erbach unterstützen. Es kamen 2.400 € für zusammen – das entspricht in etwa einem Baum pro verkauftem 5er Set.

Eco-Cards und mehr-gruen.de pflanzen »Klimawald der Zukunft«

Zusammen mit dem Forstamt Simmern und der Gemeinde Erbach starten Eco-Cards und mehr-gruen.de vom 23. bis 25. Oktober eine Aufforstungsaktion auf dem Gelände des Tierpark Rheinböllen. Dabei werden 500 neue Bäume auf Flächen gepflanzt, die durch Borkenkäferbefall, Sturmschäden oder die Hitzesommer 2018 und 2019 zerstört wurden. Corona-bedingt musste die Aktion von April auf Oktober verschoben werden.

»Bei etablierten Aufforstungsprojekten – zum Beispiel in Südamerika – hätten wir für die Spendengelder vielleicht mehr Bäumen pflanzen lassen können, aber uns fehlte dabei der persönliche Bezug und die Möglichkeit, das Projekt wachsen zu sehen«, sagt Alexander Fröde. »Bei unserer eigenen Aktion legen wir nicht nur selbst Hand an, sondern gestalten zusammen mit den Erbacher Bürgern einen ›Wald-Erlebnis-Tag‹, bei dem Groß und Klein von der anwesenden Waldpädagogin viel über den Wald und seine Zukunft lernen können.«

Ulrich Freitag ergänzt: »Wenn wir in ein paar Jahren wissen möchten, wie sich ›unser‹ Klimawald entwickelt hat, können wir einfach hinfahren und das Wachstum begutachten. Diese Möglichkeit der Begleitung war auch wichtig für die Entscheidung, unser eigenes Projekt ins Leben zu rufen.«

Der heimische Wald wird sich verändern

Ein Großteil der Baumarten, die seit 150 Jahren das Landschaftsbild prägen, werden in Zukunft nicht mehr oder nur noch in geringen Anteilen überlebensfähig sein. Forstwissenschaftler:innen suchen nach Alternativen und gehen in Europa – aber auch weltweit – auf die Suche nach Baumarten, die sich bei uns wohl fühlen.

30 Baumarten, die in regionalen Wäldern zukünftig eine Rolle spielen könnten, hat das Forstamt Simmern auf Grundlage wissenschaftlicher Veröffentlichungen ausgewählt. Im »Klimawald der Zukunft« werden diese in kleinen Gruppen zusammengestellt und mit Zäunen gegen Wildverbiss geschützt. Welche Baumarten sich besonders für die Wälder der Zukunft eignen, soll mit diesem Versuch herausgefunden werden.

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