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2016 haben wir die innatura unterstützt

 

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innatura - vermittelt Sachspenden für soziale Zwecke

Jedes Jahr werden in Deutschland Konsumgüter im Wert von mindestens sieben Milliarden Euro entsorgt - Produkte, die fabrikneu sind und für die Arbeit in gemeinnützigen Einrichtungen dringend benötigt werden. Körperpflegeartikel, Waschmittel, Spielzeug, Haushaltsgegenstände und Werkzeug - die Palette ist groß. Gemeinnützige Einrichtungen würden sich über diese Produkte für ihre Arbeit sehr freuen, wissen aber nicht, wie sie sie finden können. Unternehmen würden diese Produkte gerne spenden, wissen aber nicht an wen.

 

innatura

 

 

Diese Brücke schlägt die gemeinnützige innatura - Deutschlands erste Plattform, die fabrikneue Sachspenden bedarfsgerecht an gemeinnützige Organisationen vermittelt.

Die Waren, die innatura vermittelt, sind fabrikneu und in einwandfreiem Zustand. Gemeinnützige Einrichtungen können so planen, zahlen lediglich eine Vermittlungsgebühr zwischen fünf und 20 Prozent vom Marktpreis und können mit dem eingesparten Geld ihre Arbeit absichern oder gar ausbauen. innatura erhält die Produkte direkt von den Hersteller- und Handelsunternehmen, lagert sie und verteilt sie aus dem innatura-Lager in Köln bedarfsgerecht weiter.

Innatura ist Mitglied des internationalen In Kind Direct-Netzwerkes unter der Schirmherrschaft des britischen Thronfolgers. In den drei Jahren seit Gründung wurden über 700 gemeinnützige Organisationen aus einem Sortiment von über 1,500 Artikeln beliefert. Mehr als 2.000 Paletten wurden so vor der Entsorgung bewahrt und konnten stattdessen "Gutes tun". Über 40 Unternehmen, darunter Beiersdorf, amazon und dm, haben sich entschieden, überflüssige Produkte zu spenden statt sie zu entsorgen. Insgesamt konnte der soziale Sektor so bereits über vier Millionen Euro einsparen bzw. das Geld dort einsetzen, wo es benötigt wird.  

 

Innatura Sachspendenvermittlung Imagefilm

Jede gemeinnützige Organisation kann sich bei www.innatura.org registrieren und so fabrikneue Produkte erhalten. Die Empfänger - darunter viele Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch für wohnungslose und geflüchtete Menschen - setzen die Produkte für den Betrieb ihrer Einrichtungen ein oder geben sie kostenlos an Bedürftige ab. Aber auch Projekte im Ausland können so gezielt unterstützt werden. Die Maxime von innatura lautet "Problemlösungen aus Entsorgungsproblemen machen" - so werden z.B. überzählige Sonnenbrillen zur medizinischen Nachsorge in Afrika eingesetzt, arbeitslose Menschen finden Arbeit durch Näherei mit gespendeten Stoffen, aus Rasierschaum wird Malmaterial für musiktherapeutische Anwendungen.

 

 

 

Umweltorganisationen die wir in 2015 unterstützt haben

 

Robinwood logo

ROBIN WOOD - Aktiv für die Umwelt.

ROBIN WOOD setzt sich seit 1982 bundesweit mit gewalt- freien Aktionen für den Schutz der Umwelt ein. Schwer- punkte liegen in den Bereichen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr. International arbeitet die Aktionsgemeinschaft mit den betroffenen Menschen und NGOs vor Ort zusammen und unterstützt deren Aktionen solidarisch. 

Mehr Über ROBINWOOD

 

 

 

urgewald logo

"Anwalt für Umwelt- und Menschenrechte"

urgewald ist eine Umwelt- und Menschenrechtsorganisation mit Büros in Sassenberg (Münsterland) und Berlin. Wir decken auf, welche Geldgeber aus Deutschland hinter zerstörerischen Projekten weltweit stecken und führen Kampagnen gegen sie. Sei es die gewaltsame Vertreibung von Menschen für Kraftwerke oder die Zerstörung von Naturparadiesen für neue Kohleminen: Immer sind nicht nur die Konzerne vor Ort verantwortlich, sondern auch die, die das Geld geben - meist Banken, aber auch andere Arten von Investoren. Beispiele sind Privatbanken wie Commerzbank, Deutsche Bank und Sparkassen, aber auch Versicherer wie Allianz, Pensionsfonds, die Staatsbank KfW und multilaterale Entwicklungsbanken wie die Weltbank. Große Medienaufmerksamkeit hatten wir in diesem Jahr unter anderem mit unserer neue Broschüre zu den vielen Problemprojekten der KfW, außerdem mit unserer Kritik an der Reform der Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank.

parisp.3

Nachdem wir mit Studien und Broschüren informiert haben, setzen wir die Finanziers unter Druck, zum Beispiel mit Protestaktionen oder Gesprächen mit Konzernverantwortlichen. Darüber hinaus klärt urgewald seit langem in Verbraucherkampagnen über das Handeln der Unternehmen und Alternativen auf. Zwei aktuelle Kampagnen: Unsere Campaignerin Agnes Dieckmann informiert mit einem Multimedia-Messestand über die dunklen Seiten unserer Banken. Die Kampagne "Was macht eigentlich mein Geld?" zeigt, was VerbraucherInnen dagegen tun können. Mit der Kampagne „Paris Pledge – Das Versprechen von Paris“ haben wir Banken vor dem Klimagipfel in Paris dazu aufgefordert, einen Kohle-Ausstiegsplan zu beschließen.

 

Dear Norway: Thank you for divesting!
urgewald ist es bereits häufig gelungen, Banken und Konzerne von verheerenden Geschäften abzubringen. Ein Beispiel ist das Atomkraftprojekt Belene in Bulgarien, aus dem sich RWE und andere Investoren nach unserem Druck zurückgezogen haben. Oder die Entscheidung der Deutschen Bank, keine Unternehmen mehr zu finanzieren, die in die Herstellung von Streumunition verstrickt sind. Zuvor hatte der serbische Minenräumer Branislav Kapetanovic auf unsere Einladung hin eine bewegende Rede auf der Hauptversammlung gehalten.

Selten jedoch war ein Erfolg so eindeutig und so überwältigend wie die Entscheidung Norwegens im Juni 2015, die Kohle-Investitionen seines milliardenschweren Pensionsfonds stark zu reduzieren. Es ist das größte so genannte „Kohle-Divestment“ aller Zeiten. Um diesen Erfolg zu erreichen, war urgewald-Geschäftsführerin viele Male in Oslo, um gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort die ParlamentarierInnen, die den Fonds kontrollieren, über die Folgen der Investitionen zu informieren. Wir veröffentlichten mehrere Berichte, die die Investitionen genau bezifferten und machen Vorschläge für das Divestment. Höhepunkt war eine Informationstour vor Ort zusammen mit Gästen aus China, Kolumbien, den Philippinen und den USA. Sie verdeutlichten, welche verheerende Folgen die Kohleinvestitionen des Pensionsfonds in ihren Ländern haben. Am Ende stimmten alle Parlaments-Fraktionen für den urgewald-Vorschlag. Nun wollen wir dafür sorgen, dass die Vorgaben dafür eingehalten werden und tatsächlich alle großen Kohlefirmen aus dem Portfolio geworfen werden. Wie bei den meisten Kampagnen gilt auch hier: Wir bleiben dran.

 

 

 

„Gegeninszenierung“ zeigt Realität des Kohleabbaus
Eine ganz besondere urgewald-Spezialität sind die jährlichen Besuche auf Aktionärsversammlungen der großen Banken und zahlreicher Konzerne, etwa E.ON, RWE, Deutsche Bank und ThyssenKrupp. Im April und Mai stehen die meisten Hauptversammlungen an. urgewald-MitarbeiterInnen treten dann zusammen mit ausländischen Gästen dort auf. Mit gut recherchierten Fakten und präzisen Nachfragen machen sie die ökologischen und sozialen Folgen der Konzernentscheidungen zum Thema. Und sprechen damit nicht nur die Konzernvorstände und Aufsichtsräte an, sondern auch die AktionärInnen.

„Während die Konzerne versuchen, ihre Stärke zu inszenieren, wollen wir die Realität inszenieren“ so die Gründerin von urgewald, Heffa Schücking. In diesem Jahr sprach unter anderem der Medizin-Professor Michael Hendryx aus den USA auf der Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE. Er forscht seit Jahren zu den Gesundheitsauswirkungen des Kohleabbaus mit der Methode „Mountaintop Removal“. Dabei werden in den USA ganze Bergspitzen weggesprengt, um an die darunter liegende Kohle zu gelangen. Den mit Chemikalien verseuchten Abraum lagern die Bergbaufirmen einfach in den angrenzenden Tälern. Die Folgen: Schwere Verunreinigungen von Wasser und Luft. Hendryx erläuterte: „Das Risiko ein Baby mit einem Herzfehler zu gebären ist 181% höher für Frauen, die in diesen Minengebieten leben.“ Seine und unsere Forderung an RWE: „Hören Sie auf Kohle von Firmen zu kaufen, die Mountaintop Removal betreiben.“

 

Unabhängige Arbeit braucht unabhängiges Geld.
Seit über 20 Jahren zwingt urgewald mit seinen Kampagnen Banken und Investoren zum Kurswechsel. Das dauert meist lange und bringt hohe Kosten mit sich, für Gehälter, Datenbanken-Zugänge, Reisekosten, den Druck von Broschüren und die Betreuung unserer zahlreichen Auslandsgäste. Mit dem Kauf der handbedruckten Spendenkarten unterstützen Sie urgewald dabei, noch mehr Erfolge feiern zu können. Während Geld viel zu oft Zerstörungen finanziert, kann es bei urgewald großes bewirken. 

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